Mannschaften

Medenspiele

Die Medenspiele sind die Saisonspiele im Tennis in Deutschland. Sie wurden nach Carl August von der Meden benannt, dem 1. Präsidenten des DTB. Die Ligahierarchie geht von der 1. Bundesliga (Bundesebene) über Verbandsebene hin zur Bezirks- bzw. Kreisebene.
Die Medenspiele (Spiele der Erwachsenen) werden in den einzelnen Verbänden, die innerhalb des DTB verbandsmäßig aufgeteilt sind, ausgetragen.Die Verbände sind wiederum in einzelne Bezirke aufgeteilt. Die Austragungsregeln für die Medenspiele werden in einer Wettspielordnung festgelegt. Bei einem Medenspiel werden neun (6er-Mannschaft) oder sechs Punkte (4er-Mannschaft) ausgespielt. Eine Mannschaft besteht aus sechs bzw. vier Spielern, die von 1 bis 6 bzw. von 1 bis 4 durchgezählt sind. Die Position ergibt sich aus der Ranglistenposition der Spieler (Weltrangliste, Deutsche Rangliste, usw.) oder aus den Ergebnissen der Wettkämpfe des Vorjahres für Spieler, die keine Ranglistenposition besitzen. Es werden sechs bzw. vier Einzelspiele ausgespielt, in welchen der erste Spieler der einen Mannschaft gegen den ersten der anderen Mannschaft antritt usw. Im Anschluss werden drei bzw. zwei Doppel gespielt, die ebenfalls durchnummeriert sind. Zu den Doppeln können Spieler ausgewechselt werden, weshalb ein Team bei einem Wettkampf bis zu 12 bzw. 8 Spieler einsetzen kann. Die Reihenfolge bestimmt die Summe der Platzierungen der zwei Spieler. Das erste Doppel spielt gegen das erste Doppel usw. Für jedes gewonnene Match gibt es einen Punkt. Die Mannschaft mit den meisten Punkten hat gewonnen.